ASB Rettungshundestaffel Chemnitz

ASB Rettungshund spürt Vermissten auf.

Glückliches Ende einer Vermisstensuche im Oederaner Wald oberhalb der Hauboldsiedlung in Falkenau: Am Freitagabend war ein 84-jähriger Falkenauer von Verwandten als vermisst gemeldet worden.

ASB Rettungshundestaffel Chemnitz: Staffelleiter Nico Reuter und sein Beagle "Timba"

Foto: ASB Chemnitz

Weil die Verwandten zwei Tage zuvor, also am Mittwoch, letztmalig Kontakt zu dem Senior hatten und davon ausgingen, dass er allein zum Pilze sammeln in den Wald gegangen war, startete die Polizei noch am Freitagabend umfangreiche Suchmaßnahmen im Oederaner Wald oberhalb der Hauboldsiedlung in Richtung Drei-Börner-Grund.

Zum Einsatz kam dabei ein Rettungshubschrauber, ein Mantrailerhund der sächsischen Polizei sowie mehrere Rettungshundestaffeln aus dem sächsischen Verbund, darunter der Rettungshundezug des ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e.V.

Nachdem dank des Mantrailerhundes der Polizei das Suchgebiet eingegrenzt werden konnte, kamen die Flächensuchhunde zum Einsatz. Staffelleiter Nico Reuter vom ASB-Rettungshundezug Chemnitz war mit seinem drei Jahre alten Beagle "Timba" schließlich erfolgreich und konnte den Vermissten am Samstagfrüh gegen 3 Uhr aufspüren. Der 84-Jährige war gestürzt und hatte die Orientierung verloren. Rettungssanitäter versorgten den verletzten Mann und brachten ihn schließlich in ein Krankenhaus.

 

Quelle: freiepresse.de/ Erschienen am 23.09.2019/ Matthias Behrend