Informationen zur Einrichtung

Pflegestation für Menschen im Wachkoma "Am Goetheplatz"

Pflegestation für Menschen im Wachkoma der Phase F im Altenpflegeheim „Am Goetheplatz“

Die Ansicht der  Wachkomastation im Pflegeheim "Am Goetheplatz"

Die Wachkomastation im Gelände des Pflegeheim "Am Goetheplatz"


Leben im Wachkoma erinnert an ein Bild, das in viele einzelne Teile zerbrochen ist - ein zunächst unüberschaubares Puzzle. Dieses Puzzle wieder zusammenzufügen ist täglicher Bestandteil unserer Arbeit - gemeinsam mit Angehörigen, Ärzten und externen Therapeuten.


Eröffnet wurde die Pflegestation für Menschen im Wachkoma der Phase F am 01.01.2004. Sie befindet sich auf dem Gelände des Altenpflegeheimes „Am Goetheplatz“. Diese bietet optimale Bedingungen für die Pflege, Betreuung und Förderung für insgesamt 15 pflegebedürftige Bewohner mit schweren neurologischen Hirnschädigungen, von der ersten Begegnung bis zur letzten Lebensphase. Unser tägliches Bemühen ist es, unseren Bewohnern in der jetzigen Lebensphase mit Achtung, Akzeptanz und Wertschätzung zu begegnen und eine Lebenswelt zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen. 

Bedeutung Wachkoma Phase F

 „Sie sind wach und die Augen geöffnet. Der Versuch ihre Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken gelingt nicht oder höchstens ansatzweise. Sie sind unfähig zu sprechen, zu erkennen oder sinnvolle Handlungen in ehemals erlernter Form auszuführen. Bestimmte vegetative Elementarfunktionen sind aber erhalten. Außerdem treten bekannte Tiefenreflexe hervor (Saug- oder Greifreflex).“( Steinbach& Donis S.4)


Die Bewohner sind durch schwerste Schädigungen des Zentralnervensystems stark in Ihrer Unabhängigkeit, sowie in ihrer sozialen Integration, beeinträchtigt. Aus diesem Grund ist es unabwendbar, dass sie einer speziellen Betreuung und Pflege im Zusammenspiel mit medizinischer bzw. therapeutischer Unterstützung und/oder zustandserhaltenden Maßnahmen bedürfen. Zu einer Veränderung und Verbesserung des Zustandes von Schädelhirnverletzten kann es auch nach einem längeren Zeitraum kommen.

Ziele:

  • Zustandserhaltung und Zustandsverbesserung durch pflegerische Maßnahmen und medizinischer Behandlung
  • Erhalt und Verbesserung der Basisfunktionen und der größtmöglichen Lebensqualität
  • Wahrnehmung des Bewohners als individuelle Persönlichkeit im Hinblick auf seine Lebensgeschichte, sein Wesen und sein soziales Gefüge
  • Aktivierung der Motorik und Sensorik
  • Förderung der Bewegung und Kontrolle der Körperhaltung
  • Vermeidung von sekundären Schädigungen (z.Bsp.: Infektionen, Dekubitus, zusätzliche Kontrakturen)
  • Förderung unterschiedlicher Kommunikationsformen
  • enge Zusammenarbeit mit Angehörigen

räumliche Ausstattung:

  • 7 Einzelzimmer und 4 Doppelzimmer
  • Therapie- bzw. Snoezelraum (Therapiewasserbett, unterschiedliche Lichtquellen, Projektoren, Spiegelkugel, Lichterhimmel, Wassersäulen, Bobathliege)

Leistungsangebot und Zusammenarbeit mit Dienstleistungsunternehmen:

  • ärztliche Versorgung nach dem Hausarztprinzip
  • Grundpflege nach SGB XI
  • Behandlungspflege nach SGB V
  • Therapiemaßnahmen nach ärztlicher Verordnung
  • Zusammenarbeit mit externen Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden
  • soziale Betreuung
  • externen Podologen und Friseur
  • hauswirtschaftliche Versorgung
  • enge Zusammenarbeit mit Fachärzten
  • Rehahäusern
  • Rehaeinrichtungen
  • Apotheken

Ansprechpartner

dummy-130-130Herr.png

Christin Naumann

Heimaufnahme

Telefon : 0371 3669954
Fax : 0371 36699 77

ASB Ortsverband Chemnitz und Umgebung e.V.

Herderstraße 6
09120 Chemnitz

christin.naumann(at)asb-ov-chemnitz.de

Die Kosten für einen Intensivpflegeplatz

Kostenaufstellung ASB Pflegestation für Menschen im Wachkoma (Stand: 08/2018)